Grundlinien der Philosophie des Rechts

Grundlinien der Philosophie des Rechts
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Hegels wirkungsmächtigstes Werk da, ist allerdings auch sein umstrittenstes. Politische und philosophische Argumente waren bei der Kontroverse um dieses Buch seit jeher schwer zu trennen. Der umstrittenste Satz findet sich bereits in der Vorrede: " Was vernünftig ist, das ist wirklich; und was wirklich ist, das ist vernünftig." Ob er dies nun wollte oder nicht, Tatsache ist, das Hegel mit dieser Formulierung zum "preußischen Staatsphilosophen" avancierte. Der Satz wurde die Formel der Restauration: Er mußte herhalten zur Rechtfertigung von Konservatismus, Restauration und Gottesgnadentum. Hegel selbst und viele seiner Anhänger sind dieser Deutung später entgegengetreten: Unter Wirklichkeit sei hier nicht bloß das Empirische gemischt mit zufälligem Schlechten zu verstehen, sondern die vernünftige Existenz. Den preußischen Staat habe er nie als vernünftig bezeichnet. Hegels Rolle bleibt dennoch umstritten. Unumstritten ist die Bedeutung des Gesamtwerks, wenn man sie an seiner Wirkung misst. So ist es jedem an politischer Philosophie als Lektüre zu empfehlen, auch wenn diese aufgrund von Hegels komplizierter Sprache sehr schwer ist.