Ueber Schriftstellerei und Still

Ueber Schriftstellerei und Still
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Arthur Schopenhauers Gedanken Über Schriftstellerei und Stil, Über Lesen und Bücher sind als eigene Kapitel in sein Werk Parerga und Paralipomena eingegangen. Ludger Lütkehaus, Herausgeber der ersten Schopenhauer-Gesamtausgabe nach den Fassungen letzter Hand, legt die beiden Kapitel nun in einer kommentierten Einzelausgabe vor, stellt die werk- und zeitgeschichtlichen Bezüge her und fragt nach ihrer Bedeutung als Antidot gegen den grassierenden Tiefsinn. Zur Einzelausgabe: Unverständlichkeit deutet auf Tiefe, die Kunst, möglichst schlecht zu schreiben, darauf, daß es einem um nichts als die Sache zu tun ist: so will es im Lande der Denker und Schweber die vorherrschende philosophische Tradition. Verständlichkeit fürchtet sie wie die Pest, Schreibbegabung, gar der ominöse Stil, ist ihr seit je verdächtig. Aber es gibt Ausnahmen. Schopenhauer ist vor Nietzsche die erfreulichste. Nicht zuletzt deswegen wurde er der Philosoph der Künstler, Dichter und Musiker. An Klarheit und Deutlichkeit wie an Treffsicherheit und Witz ist er unübertroffen. Stets Kritiker und Praktiker zugleich, hat er sich Über Schriftstellerei und Stil und Über Lesen und Bücher geäußert. Sie beschreiben die Welt der Literatur komplementär von ihrer produktiven wie rezeptiven Seite her.